GSTAT

Version 9.1992

von

Fred Böker

Kurzbeschreibung:

Fachgebiete:

Zielgruppen:


GSTAT ist als Statistikprogrammpaket zur didaktischen Unterstützung der Lehre in Anfängervorlesungen gedacht, also weniger ein Programmpaket zur Auswertung von Daten. Ein Problem für Anfänger ist es, den Zusammenhang zwischen der Empirie (Umgang mit Daten) und der nötigen mathematischen Theorie (Wahrscheinlichkeitstheorie) zu verstehen. Dies herauszuarbeiten ist ein Ziel von GSTAT (z.B. relative Häufigkeiten pendeln sich mit wachsendem Stichprobenumfang auf Wahrscheinlichkeiten, Mittelwerte auf Erwartungswerte ein). Schwierige Zusammenhänge können in Vorlesungen für Studenten mit begrenzten mathematischen Kenntnissen häufig nicht bewiesen werden. Durch graphische Darstellung sollen diese Zusammenhänge visualisiert werden (z.B. zentraler Grenzwertsatz, Gesetz der großen Zahlen). In einer Reihe von Programmen werden zur Illustration von statistischen Sachverhalten Stichproben aus der bekannten Altersverteilung der Bewohner der Bundesrepublik Deutschland gezogen: Berechnung von Mittelwerten und Standardabweichungen, Darstellung von Histogrammen (Zufall), Vergleich mit der wahren Verteilung, Histogramme von Stichprobenmittelwerten bei variablem Stichprobenumfang (Abnahme der Streuung und zentraler Grenzwertsatz), Pfad der Mittelwerte bei wachsendem Stichprobenumfang (Erwartungswert, Schätzer, Konsistenz), Darstellung von Mittelwerten gegen Stichprobenumfang (Abnahme der Streuung umgekehrt proportional zu /n). Münzwurf (Wahrscheinlichkeit). Einlesen von stetigen und diskreten Daten, graphische Darstellung, Berechnung elementarer Kennzahlen. Graphische Darstellungen und Berechnung von Wahrscheinlichkeiten für Normal-, Exponential-, Binomial-, Poisson- und hypergeometrische Verteilung. Simulation, Berechnung und graphische Darstellung von Konfidenzintervallen.


Bemerkungen:

Veröffentlichungen:


Zu GSTAT2.

Anregungen und Bemerkungen bitte an: Fred.Boeker@Wi-Wiss.Uni-Goettingen.de

Letzte Änderung 22. Juni 2000 durch Fred Böker